Gottes Werk ist wunderbar! – Meine Missions-Erfahrung in Kalahari New Hope

Halleluja! Gott ist gut! Er hat in diesem Trip so große Wunder vollbracht. Ich danke ihm für diese Erfahrung, die ich machen konnte. Nun lasst uns aber von Anfang an beginnen. Die Reise ging am 8. Dezember 2018 los. Vom Flughafen Wien flogen wir, Ich, Beni aus meiner Kirche und Paul, aus Rumänien, über Addis Abeba nach Windhoek, die Hauptstadt von Namibia. Schon bei der Ankunft sah ich wie schön und wunderbar dieses Land doch ist. Alles Steppe, Sand und Felsen, eine starke Sonne. Dort ging gerade die Sommerzeit zu Ende. Bis zum Ende meines Trips begann auch schon die Regenzeit.

Vom Flughafen hatten wir noch ca. 8–9 Stunden Fahrt vor uns. Wir fuhren ins Sogenannte „Buschmannland“, auf der Nord-Östlichen Seite von Namibia. So um etwa 2 Uhr in der Früh kamen wir dann in der Base Kalahari – New Hope an und am nächsten Tag ging es schon um 6 Uhr in der Früh los. Wir fuhren mit den Cruisern, um die jeweiligen Gemeindeleiter der umliegenden Dörfer einzusammeln, denn wir hatten in der jeweiligen Woche ein Bibelstudium mit ihnen vor. Es dauerte etwa den ganzen Tag, bis wir alle zusammen hatten. Gott segnete uns in dieser Zeit so sehr!

Wir sahen Gottes Segen schon am ersten Tag, als wir uns vorstellten. Ich lernte den Charakter der Buschmänner etwas kennen, da wir eine Vorstellungsrunde machten, die etwa 7 Stunden gedauert hat. Jeder von uns sagte seinen Namen, wo er herkommt und ein Beispiel, wie Gott im jeweiligen Leben gearbeitet hat. Diese Männer sind so ehrlich und großherzig, so etwas habe ich noch nie angetroffen. Sie erzählten mit so einem Detailreichtum, es war unglaublich. Gott nutze Sie in seinem Werk. Sie erzählten, wie Gott ihnen Träume gab, um sie zu trösten und etwas vorherzusagen. Oder sie erzählten, wie sie vorher waren, Menschen, die sich andauernd prügelten und das ganze Geld, das sie bekamen, versoffen und kein essen für die Familien hatten. Und nun hat Gott sie geändert, sie erzählten wie sie Gott dienen, wie sie mit dem ganzen Dorf fasten und sich jeden Abend zum Gebet treffen. Halleluja!

Am zweiten Tag war ich in der Fastengruppe. Jeden Tag wurde eine Gruppe in den Busch geschickt um für den jeweiligen Tag zu fasten, damit Gott an diesem Tag arbeitet. Denn Gott verlangt von uns für seine Arbeit zu Beten. Sie machten an diesem Tag eine Art Theater und zeigten den Buschmännern, wie das ist mit der Sünde und wie Jesus dich davon Befreit. Der Teufel kam mit allen möglichen Angeboten, zum Beispiel Alkohol. Er sagte dir: trink ein bisschen, es schadet nicht. Und aus diesem Bisschen wurde viel und nun war diese Sünde an ihn gebunden, er konnte sich nicht mehr vom Trinken fernhalten. Dann waren da noch andere Sünden: Rauchen, Prostitution, schlechte Nachrede und viele mehr. Bis sich dann diese Person zu Jesus wandte. Jesus befreite diese Person von den Sünden, die dieser mitschleppte und dieser Mensch wurde Frei. Die Buschmänner waren sehr begeistert, sie sagten immer, sie hätten einen Film gesehen. Danach war ein Gebet mit ihnen und mehrere von ihnen waren befreit von Sünden. Für sie ist das fast stärker als eine Predigt, denn dies merken sie sich leichter. Sie redeten am Sonntag danach in der Kirche auch noch von diesem „Film“.

Am Tag darauf begannen wir mit ihnen in die umliegenden Dörfer, zu den Menschen, zu gehen, um sie auf das Reden in der Öffentlichkeit, das Predigen vorzubereiten. Am ersten Tag waren wir in einem Dorf namens „Luepo“. Hier gab es schon eine Christengemeinde, die von Kalahari – New Hope gegründet wurde. Wir gingen am Anfang von Haus zu Haus, redeten mit den Menschen und luden sie dann zur Kirche am Nachmittag ein. Es war dort eine Familie, ein Vater, der wollte, dass wir für ihn beten. Er hatte starke Brustschmerzen und er war schon im Krankenhaus, die Ärzte wissen nicht was er hat. Wir beteten für ihn und Gott sprach dann, dass Er den Schmerz gelassen hat, bis dieser Man aufhört zu den „Witchdoctor“ (Wudu-Magier, schwarze Magie) zu gehen, denn diese arbeiten mit der Kraft des Teufels! Und Gott sagte noch, dass er sterben würde, wenn er noch hingehen würde. Dieses Wort kam, bevor wir auf dem Heimweg waren. Es gab auch noch ein Kind dort im Dorf, das einen sehr aufgeblähten Bauch hatte, auch eine Krankheit. Und auch dort sagte Gott, dass, solange die Eltern in Sünde lebten, solange wir das Kind diese Krankheit haben. Ich habe gemerkt, dass Gott dort viel mehr mit Krankheit und Armut arbeitet, da die Menschen dort, wenn es ihnen gut geht, nicht mehr auf Gott achten und wieder das machen, was sie glauben.

Am nächsten Tag gingen wir in ein Dorf namens „N’amtui“. Dieses Dorf ist eines meiner Lieblingsdörfer dort. Als wir mit dem Auto ankamen, liefen die Menschen schon auf uns zu. Sie waren so voller Freundlichkeit, obwohl dies das ärmste Dorf war, das ich dort gesehen habe. Die Menschen dort hatte so eine große Liebe für das Gebet und für das Wort. Gott hat dort auch gearbeitet. Einer von den Buschmännern, die bei uns waren, musste eigentlich in ein anderes Dorf gehen, aber Gott hat ihm gesagt, dass er mit uns gehen soll. Wir hatten alle nach der Reihe ein Wort, eine kurze Predigt und danach kamen zwei Männer, die sich bekehren wollten. Ein Man, der ein starker Säufer war, fand keine Freude mehr und kam nun zu Gott um die ewige Freude zu bekommen. Wir beteten für ihn, er beichtete vorher, und wir wissen, dass Gott ihn befreit hat. Der zweite kam zu uns, weil der Teufel ihn immer mit neuen Angeboten anging, das er Sündigen soll und er wollte Kraft, um dem entgegenzustehen. Gott ist so mächtig!

Am Samstag wurden dann alle wieder nach Hause gebracht. Wir waren in dieser Woche nicht in der Base, sondern im sogenannten „Paradise-Camp“, mitten im Busch. Nach dieser Zeit sind die meisten von uns in die Base gefahren und die meisten der Buschmänner wurden nach Hause gebracht. Es blieben aber drei Teams, aus jeweils einem von uns und drei von den Buschmännern. Diese Teams teilten sich auf drei Dörfer auf und blieben dort noch ein paar tage, bis Mittwoch. Ich war wieder im Fastenteam und wir blieben im Paradies-Camp, um für diese drei Teams zu fasten und zu Beten. Diese Buschmänner wurden durch dies sehr gestärkt im Glauben.

Aber der Teufel schläft nicht. Sogar in der Bibelstudium-Woche hatten wir einen Buschmann, der zurück in Sünde fiel, er begann wieder zu rauchen. Oder einen anderen, der sehr Streithaft war und im Endeffekt früher zu Fuß nach Hause ging. Der Teufel kämpfte mit allem, was er hatte.

Am Mittwoch fuhren wir wieder alle in die Base wo wir dann die nächsten Paar Tage ausgeholfen haben. Einige waren in der Küche beschäftigt, einige beim Waschen. Es war auch eine Gruppe aus Vicov, Rumänien da, die das neue Gebäude für die Küche bauten. Ich habe Strom gezogen in ein Häuschen wo die Mädchen untergebracht haben. Ganz Primitiv, zwei Steckdosen und ein Licht. Am Samstag vor Weihnachten gingen wir dann noch in die nächstgrößere Stadt, Grootfontein, circa 150 km von der Base entfernt, um das Weihnachtsessen für die Buschmänner zu kaufen. Am Heiligabend waren wir wieder alle, circa 40 Personen im Paradise-Camp wo wir am Lagerfeuer Weihnachten gefeiert haben. Dort hat Gott so schön in meinem Leben gearbeitet. Ich bekam eine Gabe des Heiligen Geistes. Am Weihnachtsabend hatte ich meine erste Vision. Gott zeigte mir, wie er uns vorbereitet hat für den Kampf, den wir die nächsten Tage führen werden. Und er versprach uns seinen Sieg. Halleluja!

Wir sahen, wie sich das alles erfüllte, was er uns versprach. Jeden Tag in der Früh gingen wir in ein anderes Dorf, jeweils ein Team von 4 Personen und wir sahen, wie Gott arbeitete. Als wir ankamen, waren die Menschen jedes Mal sehr verschlossen und zurückgezogen. Aber im Laufe des Tages arbeitete Gott an ihren Herzen, die Buschmänner öffneten sich und wir hatten dann so eine starke Gebetszeit, als wären es andere Menschen als in der Früh gewesen. Wir gaben ihnen ein Weihnachtsessen, wir aßen mit ihnen zusammen, Reis mit Bohnen. Für sie ist das ein Festessen, da sie meistens Polenta oder Reis ohne irgendwas essen. Gott führte uns so schön. Er sagte uns, was wir Predigen sollen und was wir mit den Menschen privat reden sollen, damit sie sich zum Gebet öffnen. Jeden Tag sprach Gott durch uns ihre Probleme an und sie wahren gerührt bis zu den Tränen. Jedes Mal, als wir gingen, waren die Menschen stark im Gebet und volle Kraft in Gott. Dies war sicher nicht unser Verdienst, sondern Gottes! Halleluja!

Doch wie schon vorher erwähnt, der Teufel schläft nie. Er hat versuch durch viele Dinge uns aufzuhalten. Zum Beispiel hatten wir während eines Gebetes eine Dämonische Attacke auf ein Kind. Das Kind fing aus heiterem Himmel an zu schreien, weil es Schmerzen hatte. Wir beteten dann für das Kind, weil wir sofort sahen, dass es ein Angriff des Teufels war, und danach war wieder alles in Ordnung. Oder an einem anderen Tag hat Gott mir und einem Mädchen aus unserem Team gesagt, das der Teufel uns in diesem Team angreifen will und das wir uns streiten werden. Aber weil Gott uns gewarnt hat, waren wir vorbereitet und wir beteten dafür und es war kein Streit. Es war sogar so, dass wir so schön Gottes Werk sehen konnten in diesem Dorf. Das war der Sieg, den uns Gott an Heiligabend durch die Vision versprochen hat. Und er hat es auch erfüllt! Halleluja!

Wir hatten nicht nur spirituelle Angriffe, sondern sogar andere. Der Teufel versuchte sogar durch Tiere uns zu töten. An einem Tag hatten wir Tiger-spuren etwa 300 Meter vom Camp entfernt beobachten können. An einem anderen Tage sahen wir in der früh Elefanten-spuren direkt neben dem Zelt. Sie hätten uns direkt überrennen können. Giftige Schlangen und Spinnen ohne Ende. Der Teufel hat versucht uns zu Töten. Doch Gottes schützende Hand war über uns und es ist uns nichts geschehen.

In der letzten Woche war ich in einem Team mit noch 4 Personen in einem Dorf namens „Duen Pos“. Wir schliefen im Paradise-Camp und gingen dann in das Dorf jeden Abend um mit ihnen zu Beten und das Wort Gottes zu hören. Es war ein Kamp um dieses Dorf, da auch hier der Teufel versuchte mit allen mitteln zu kämpfen. Eines Nachts kam ein Tiger ins Dorf und stahl ein paar Hühner. Einige Menschen dort wurden dann kaltherzig gegenüber dem Gebet und blieben zu Hause um ihre Tiere vor dem Tiger zu schützen. Doch die Menschen, die dort blieben und wir hatten eine wunderschöne Zeit zusammen. Gott leitete uns im Wort und im Gebet. Am letzten Tag war es irgendwie am schönsten. Wir wurden von Gott geleitet, um uns in kleine Gruppen einzuteilen von 4 bis 5 Personen und jeder soll sagen, wofür man für ihn beten soll. Dann beteten wir gegenseitig für einander. Gott stärkte so die Einheit in diesem Dorf, denn es waren auch Streitigkeiten zuvor gewesen. Danach hatten die Leute dort wieder eine Zeit, in der sie vorbrachten, wie Gott in ihren Leben gearbeitet hat. Gott war und ist so gut zu uns Menschen!

Nun diese Menschen leben in totaler Armut. Sie haben wirklich gar nichts. Es gibt dort Menschen die seit Tagen oder sogar mehr als eine Woche kein Essen hatten. Doch Gott nutzt Missionen sie Kalahari – New Hope um den Menschen dort zu helfen, nicht nur auf spiritueller Seite, sondern auch mit Essen und Kleidung. Wir hatten dieses Weihnachtsprojekt, in dem wir Essen an insgesamt 35 Dörfer verteilten. Nun ist ein Projekt zustande gekommen, in dem den Menschen dort geholfen wird, Gärten anzubauen, damit sie selber essen haben, dort in ihren eigenen Dörfern. Ein weiteres Projekt ist, dass ein Container voll Mais gekauft wird, um den Menschen Essen geben zu können. Dieser Container reicht circa für zwei bis drei Monate und auch nicht für alle Dörfer die dort sind. Für die Buschmänner ist Polenta das Grundnahrungsmittel.

Es wird überall Hilfe und Geld benötigt. Deswegen möchte ich einen Spendenaktion starten. Jeglicher Gewinn, der im Blog-eigenen Shop zustande kommt, wird an Kalahari – New Hope gespendet. Ich werde auch eine Spendenseite online stellen, um hier Spenden zu ermöglichen. Mein nächstes Projekt ist ein Container zu schicken. Darin möchte ich Kleider sammeln, denn jeder hat alte Kleidung, die gut ist, aber nicht mehr getragen wird. Diese möchte ich sammeln und nach Namibia schicken, denn die Menschen dort brauchen diese Hilfe! Hier am Ende des Beitrages lade ich auch noch ein paar Fotos hoch, damit ihr sehen könnt wie die Menschen dort leben. Gott segne euch!

 

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